Wolfgang Huste Polit- Blog

Es gibt auch Live-Musik, von einer bekannten Jazzband!

Mittwoch, 25. April 2018 von Huste
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Was haben Karl Marx und Jesus gemeinsam? Beide werden posthum von reaktionären Kräften für deren Zwecke missbraucht! Von Wolfgang Huste

Dienstag, 24. April 2018 von Huste
Es hat sich ja herumgesprochen, dass man in Trier eine überlebensgroße Karl Marx - Statue auf einen öffentlichen Platz gestellt hat, aus wertvoller Bronze, ein Geschenk aus China, zu Ehren des großen, international bekannten und anerkannten Denkers, Ökonom und Gesellschaftskritikers, passend zu seinem 200. Geburtstag.
Nun zerreißen sich darüber reaktionäre, antikommunistische und antisozialistische Menschen ihr Maul, auch Strukturkonservative und Faschisten. Es ist genau das Klientel, was Karl Marx schon in seiner Zeit größtenteils scharf kritisierte, teilweise auch mit einem ätzenden Spott überzog. Die VertreterInnen der heutigen finstersten Reaktion wollen nun gegen das Aufstellen dieses Denkmals protestieren, direkt an Ort und Stelle, um darauf hinzuweisen, wie schrecklich Karl Marx angeblich war und das seine Lehre verantwortlich ist für gewisse Unrechtstaten gewisser Staaten und Einzelpersonen, die sich explizit auf seine Lehre beriefen oder berufen.
 
Zu diesem Thema schrieb ich folgendes:
(Warnhinweis, nicht nur für tumbe und dumpfe Antikommunisten/Antisozialisten, für Reaktionäre und AfD-Fans: Vorsicht! Das ist eine satirische Replik auf auf die reaktionären Kritiker von Karl Marx!):
 
Es ist schon traurig, dass nahezu überall in Deutschland (und nicht nur in Deutschland!) ein Jesuskreuz hängt, manchmal sogar mehrere, auch in öffentlichen, also "weltlichen" Räumen, zum Beispiel in Schulen, Krankenhäusern und Gerichtssälen. Manchmal sogar in Form einer überlebensgroßen, hölzernen oder bronzenen Statue, die diesen geistigen Brandstifter darstellt, genannt Jesus Christus, der ein unverbesserlicher "Gutmensch" war; ein Mensch, der den gedanklichen Nährboden zusammen mit seinem Vater und seinen AnhängerInnen in Form eines dicken Buches festhielt, dessen Lehre, eine intelligente Kopfgeburt, schnurstracks zu den Hexenverbrennungen, zu den brutalen Metzeleien während der Kreuzzüge und zum 30jährigen Krieg führten und die den ideologischen Background für reaktionäre Päpste und Bischöfe, für die CDUCSU und viele andere schreckliche Dinge lieferte, auch für kapitalistische, verbrecherisch handelnde Unrechtsregime bis auf den heutigen Tag, die sich aber seltsamerweise als "christlich geprägte Länder" definieren, die unter anderem auch imperialistische Kriege gegen friedliche, oftmals unpolitische, sogenannte "einfache" Mitmenschen - also gegen Kinder, Frauen und Greise - führten und führen, nur, weil sie die Rohstoffe des jeweils anderen Landes gewaltsam und nicht rechtmäßig an sich bringen woll(t)en, nur, weil man die eigene Hegemonialmacht vergrößern wollte oder will, koste was es wolle.
 
Im Namen von Jesus Christus wurden auch "Andersgläubige" brutal verfolgt, drangsaliert, sogar ermordet, weil sie nicht zu seiner Lehre passten, zum Beispiel die Juden, die Atheisten. Auch, wenn solche kleinen oder großen Kruzifixe vermutlich keine Unsummen an Kapital verschlingen, sollte man das Geld lieber z.B. an Friedensorganisationen, an humanistische Verbände, an den Kinderschutzbund oder an ähnliche Institutionen vergeben.
 
Hier endet meine kleine Satire mit einer ebenso kleinen Frage, mit einem kleinen Exkurs: Was hat Jesus mit alldem zu tun? Nichts! Was hat Karl Marx oder DIE LINKE mit Stalin zu tun? Insbesondere aufrechte, nicht korrumpierbare Kommunisten und Sozialisten wurden von Stalin verfolgt, ins Gefängnis oder in die Verbannung geschickt, teilweise auch ermordet. Man sollte da Opfer und Täter nicht in einen Topf werfen! Nicht ohne Grund hängt am Parteihaus der Linken eine Gedenktafel, die an die Unrechtstaten von Stalin erinnert. Auch das ist richtig: Eine prinzipiell gute und richtige Idee bleibt gut und richtig, auch, wenn man sie hier oder da falsch ausführt(e). Ich setze mich demnach im Sinne von Karl Marx für eine radikaldemokratische, klassenlose Gesellschaft ein, in der man Gleicher unter Gleichen ist, in der keiner hungern oder in Armut leben muss, in der keine Kriege herrschen, in der jeder genug von allem hat, denn: Es ist genug für alle da, wenn man unseren Wohlstand gerecht aufteilen würde- meinetwegen auch in einem positiven, christlichen Sinne.

Eine Liebeserklärung

Mittwoch, 18. April 2018 von Huste
DIE LINKE ist eine Partei der Hoffnung, der Leidenschaft und der Lust auf Zukunft. Sie ist es, weil wir viele sind, die dem Leben das Schöne und Gute abtrotzen und das für alle Menschen wollen. Soziale Gerechtigkeit ist für uns keine abstrakte Forderung, sondern um sie zu kämpfen, ist tägliche Aufgabe. DIE LINKE wird durch ihre Mitglieder gemacht. Unsere Genoss*innen machen sie stark, wirkmächtig, attraktiv und wunderbar. Jede und jeder einzelne. Und die Mitglieder sind wir alle: Aktive BO-Mitglieder, Arbeitende, Studierende, Rentner*innen, Gewerkschafter*innen, Aktive in der Flüchtlingssolidarität oder der Friedensbewegung, Vereinsmitglieder, Landrät*innen, Bürgermeister*innen, Mandatsträger*innen in Stadträten, Kreistagen, Landtagen, dem Bundestag oder dem Europaparlament oder gar Ministerpräsident. Wir sind Alte, Junge, Frauen, Männer, schwul, lesbisch, hetero, trans, migrantisch geprägt oder nicht, wütend und leidenschaftlich – wir alle wollen etwas zum Besseren ändern. Das Engagement und die Potentiale von uns allen sind kaum zu erfassen. Die Vielfalt ist unsere Stärke, unsere Herausforderung, unser Lebenselixier. Wir haben viel erreicht. Wir liegen in Umfragen bundesweit stabil bei 10 Prozent und sind eine wichtige außerparlamentarische Bündniskraft in Ost und West. Wir sind eine zuverlässige Opposition gegen die kapitalistische Ordnung und streiten für einen demokratischen Sozialismus. Und wir werden mehr und jünger. Wer hätte diese Entwicklung vor ein paar Jahren voraussagen können? Es gab Zeiten, da mussten wir um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern. Auf unserem heutigen Fundament wollen und können wir aufbauen, weiter mehr werden und gemeinsam die Welt zum Besseren verändern. Wir sind die Friedenspartei, die konsequent gegen Rüstungsexporte und für eine friedliche Außenpolitik streitet. Wir sind die Europapartei, die für ein anderes, soziales, solidarisches und friedliches Europa eintritt. Wir sind Internationalist*innen, wir vertreten nicht nur national, sondern europaweit und global als Teil der Linken die Interessen der 99 Prozent der Menschen, die für ihren Unterhalt hart arbeiten müssen und die sich um ihre und die Zukunft der anderen sorgen. Wir nennen die Ursachen von Armut und Ungleichheit und arbeiten an ihrer Überwindung: Wir machen Bildung zugänglich, sanieren Schulen, schaffen öffentliche Beschäftigung, rekommunalisieren Stromnetze, gemeinsam mit Geflüchteten kämpfen wir um ihre Rechte und ihre Zukunft, geben ihnen eine politische Vertretung und nennen Fluchtursachen. Wir machen die Länder und Kommunen demokratischer, wir arbeiten für bezahlbare Mieten, stehen bei Arbeitskämpfen an der Seite der Beschäftigten und sind vor Ort Hand in Hand mit den Menschen unterwegs. Wir tragen Verantwortung: für eine glaubwürdige Politik, die unser aller Leben erleichtert und Perspektiven für ein Leben in Würde und frei von Angst schafft. Auch wir selbst sind diese Menschen und wissen, wo der Schuh drückt. Und wir können mehr. Überall. Besinnen wir uns auf unsere Stärken, auf unsere Geduld und das mühsame Bohren dicker politischer Bretter für eine bessere Welt. Besinnen wir uns, dass wir unsere Kraft als Kümmerer vor Ort, als verlässliche Bündnispartner*innen erarbeitet haben und das wir auch in schweren Zeiten, als der Gegenwind stark war, unsere Überzeugungen offen vertreten haben. Denn darum geht es. Wir sind die Kraft, die weiß, dass die Zukunft nicht hinter uns liegt, sondern vor uns,. Wir wollen gestalten. Dazu müssen wir aufklären. Linke Politik benennt die Verantwortlichen für die um sich greifende Kapitalisierung aller Lebensbereiche – von der Bildung, über die Gesundheit bis hin zur Wohnungspolitik. Und linke Politik bleibt dabei nicht stehen, sondern benennt immer auch die Möglichkeiten demokratischer Veränderungen. Lasst uns einander vertrauen, zusammenrücken und das feiern, weiter aufbauen und immer wieder neu erfinden, was wir haben: Wir alle sind die Partei DIE LINKE. Wir haben uns. Machen wir eine noch stärkere Partei DIE LINKE daraus. Eine Partei, die im Leben der Menschen eine Rolle spielt.     Wir wollen allen Menschen Hoffnung auf politische Alternativen machen. Die Politik der letzten 30 Jahre ist von Menschen gemacht und kann von Menschen geändert werden. Es gibt keinen Automatismus, der Privatisierung, Lohn- und Rentenkürzungen oder neue Kriege vorantreibt. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Kinder nicht hungrig zur Schule gehen, in der die Alten den Lebensabend in Würde verbringen, in der man mit seinem Lohn die Familie ernähren und sich auch die kleinen Träume erfüllen kann, in der Kriege unmöglich werden, in der Gesundheit keine Frage des Geldes ist und in der Politik und Gemeinschaft für die Menschen und nicht den Profit da sind. Wir treten für konsequenten Klimaschutz und den sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft ein, in unserem Interesse und dem der kommenden Generationen. Wir geben den Menschen die Hoffnung auf diese bessere Gesellschaft zurück. Wir wollen gemeinsam mit ihnen stärker werden. Einer gesellschaftlichen Mehrheit folgt auch eine politische Mehrheit – Konstellations- und Koalitionsfragen stehen für uns dahinter zurück. Für uns endet diese Hoffnung nicht an den Grenzen von Ländern. Jeder Mensch hat das gleiche Anrecht auf ein gutes Leben in Frieden. Niemand kann etwas dafür, wo er geboren wurde. Wir unterscheiden nicht nach der Herkunft von Menschen, sondern wollen, dass die Ausgebeuteten, die Verfolgten, die Armen und die Verunsicherten gemeinsam aktiv werden. Wenn Wohnungen für Deutsche und Geflüchtete nicht reichen, dann heißt die Lösung nicht „Geflüchtete raus“, sondern „mehr Wohnungen“. Und wenn die Konkurrenz auch um schlecht bezahlte Jobs immer größer wird, dann heißt die Lösung nicht „Geflüchtete raus“, sondern „mehr sichere und gut bezahlte Jobs“. Und wenn sich die Ärmsten der Armen um abgelaufene Lebensmittel streiten müssen, dann ist die Lösung nicht, „Geflüchtete raus“, sondern endlich ein „menschenwürdiges Leben für alle“. Für uns steht das gemeinsame Interesse der Mehrheit der Menschen gegen das Profitstreben von wenigen Reichen und Konzernen. Wir halten nicht den Mund. Wir stellen uns auch heute in diesen schwierigen Zeiten wider in den Wind. Wir kämpfen für unsere Überzeugungen. Wir sind konsequente AntifaschistInnen, wir unterstützen die Beschäftigten in ihren Arbeitskämpfen, wir sind die Lobby der Lobbylosen, wir sind eine soziale und demokratische Partei in Regierung und Opposition. Wir sind vom Gemeinderat bis zur Bundespolitik eine laute Stimme für soziale Gerechtigkeit für alle. Wir zeigen Haltung und Handeln. Lasst uns das auch auf dem Bundesparteitag zeigen. Wir sind Teil des gesellschaftlichen Lagers der Solidarität – gegen die schleichende Normalisierung von Rechtsruck, von Hass und Hetze, gegen eine GroKo, die die soziale Spaltung vertiefen und dem Klima der Entsolidarisierung nichts entgegen setzen wird. Wir sind die Partei des sozialen Aufbruchs, die die Interessen der prekär Beschäftigten, der Hartz-IV- und Asylbewerberleistungsgesetzbeziehenden, der hippen urbanen Linken wie der traditionellen Linken, der Industriearbeiter*innen und Pflegekräfte, der Rentner*innen, der Menschen mit Behinderung, der Erwerbslosen, der Mieter*innen, der Erzieher*innen und der Landbevölkerung verbindet – in Ost und West. Wir sind eine kämpferische Linke, die mit ihrer sozialen Botschaft all jene in unserer Gesellschaft erreichen will, die vom vorherrschenden Politikbetrieb abgehängt wurden. Wir sind eine gemeinsame Linke, die sich jederzeit und überall für die Gleichheit aller und die Freiheit einer Jeden einsetzt. Das eine geht nicht ohne das andere. Es gibt keine soziale Gerechtigkeit ohne Solidarität, und es gibt keine wirkliche Freiheit ohne die Gleichheit Aller in ihrer Verschiedenheit. Wir sind die politische Kraft der Hoffnung. Wir sind DIE LINKE.

Zeichen setzen gegen die rassistischen und faschistischen Ideologien in Verantwortung zur Bewahrung unserer Freiheit. Von Wolfgang Huste

Donnerstag, 12. April 2018 von Huste
Ich fordere alle politischen Parteien, religiösen Institutionen und die gesamte Öffentlichkeit auf, ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und nationalfaschistische Hetze zu setzen.
Ich lehne die nationalfaschistischen Hetzparolen ab, denn sie sind menschenfeindlich und einem demokratischen Rechtsstaat nicht würdig. Ich mache mich für ein Deutschland stark, in dem alle Menschen, die sich zur Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und gegenseitiger Glaubenstoleranz bekennen, egal welcher Herkunft, sicher und gleichberechtigt leben können.
Die Erstarkung des Nationalkonservatismus durch AFD und Pegida in den letzten Jahren bereitet den ideologischen Boden für zunehmende fremdenfeindliche und islamophobe Ressentiments und ist Katalysator für den menschenverachtenden Nationalfaschismus. Diese Entwicklung betrachte ich mit größter Sorge. Die Ablehnung der Aufnahme von Asyl suchenden Menschen, die vor Krieg, Mord und Unterdrückung flüchten, stellt einen klaren Bruch zu unserer Demokratie und unserem Rechtsstaatsverständnis dar. Die Überschreitung einer Belastungsgrenze mancherorts darf nicht dazu führen, dass das Asylrecht grundsätzlich in Frage gestellt wird. Es bedarf hier in politischer Verantwortung vor der zukünftigen Entwicklung differenzierterer Betrachtungen und Lösungen, die das rechtskonservative bis reaktionäre Gedankengut nicht weiter befeuern.
Die Faschisten haben im Landkreis Ahrweiler eventuell noch nicht Fuß gefasst. Wenn man sich aber die rechtskonservative Bewegung anschaut, die mittlerweile in der Lage ist, viele Menschen zu mobilisieren, stellen wir fest, dass deren „Saat“ in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist und hier und da auch aufgeht.
Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden, wenn man das „Aufkeimen“ eines neuen Nationalfaschismus verhindern will. In Form von verstärkter Öffentlichkeitsarbeit muss der breiten Masse verdeutlicht werden, dass die Radikalisierung Einzelner nicht auf Religionen und Herkunft projiziert werden darf.
Wir dürfen uns, im Namen der Menschlichkeit, nicht vor den Krisen und Kriegen, die zum Teil auch einer unzureichenden Prävention und Intervention Europas zu schulden sind und die viele Menschen in Flucht und Not versetzt haben, verschließen. Vielmehr müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir das Leid der Menschen lindern und die andauernden Konflikte unterbinden können.
Durch den Islam-Zwist innerhalb der Bundesregierung werden die zahlreichen Menschen mit muslimischem Hintergrund verunsichert, denn hierdurch wird ihnen vermittelt, dass sie unerwünscht sind und (angeblich!) nicht zu Deutschland gehören. Wenn dauerhaft Integration gelingen soll, muss dieser Islam - Zwist beendet werden. Die Muslime sind unzweifelsfrei mittlerweile ein Teil Deutschlands und das ist auch gut so.

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