Wolfgang Huste Polit- Blog

Gruppensterben bei Kindergärten und Kitas

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Ist Ahrweiler der Familien unfreundlichste Landkreis in Rheinland – Pfalz? Im Kreis Ahrweiler schließen immer mehr Kindergärten und Kitas. Durch diese Maßnahmen will der Landrat Kosten einsparen. Leidtragende sind Mütter, Kinder und das Personal, das unter schlechteren Bedingungen als zuvor arbeiten muss oder gar entlassen wird. Laut Grundgesetz steht die Familie unter dem besonderen Schutz des Staates- davon merkt man aber nicht viel in Zeiten klammer Kommunal- und Kreiskassen. Wie diese Finanzmisere entstanden ist, wer dafür verantwortlich zu machen ist, wird kaum hinterfragt und von den bürgerlichen PolitikerInnen und Verwaltungsbeamten wie ein Naturereignis schicksalhaft hingenommen. Wolfgang Huste, einer der Sprecher der Partei DIE LINKE, Kreisverband Ahrweiler: „Unser Motto lautet: Wir zahlen nicht für eure Krise – auch nicht auf der kommunalen Ebene; wir werden auch „vor Ort“ Widerstand gegen jegliche Kürzungen leisten, zugunsten der BürgerInnen!“ Ein gutes Kindergartenangebot ist gleichzeitig auch ein guter Standortfaktor. Insbesondere junge Familien achten darauf, dass in ihrer Wohngegend genügend Kitas und Kindergärten vorhanden sind. Das altbekannte Argument, dass ein allgemeiner Kinderrückgang für die Schließungen verantwortlich zu machen ist, lässt DIE LINKE. nicht gelten. Dass immer weniger Kinder geboren werden liegt schlicht an der Tatsache, dass sich viele Paare /Frauen Kinder finanziell gar nicht oder kaum noch leisten können- insbesondere, wenn sie in Kurzarbeit oder Halbtagsarbeit stehen, oder gar erwerbslos sind. Die Zukunft sieht recht düster aus. Viele junge Paare überlegen es sich deshalb sehr genau, ob sie Kinder in die Welt setzen wollen. Auf der anderen Seite verschwendet die öffentliche Hand Millionen Euros für Prestigeobjekte (Stichworte: Nürburgringprojekt, Hochmoseltalbrücke). Für solche Großprojekte ist Geld da, nicht aber fürs Soziale. Wolfgang Huste: „Das ist ein Skandal! Die öffentliche Hand muss in Menschen investieren- nicht in Steine!“. Marion Morassi, Direktkandidatin der Partei DIE LINKE. im Wahlbezirk 14 ergänzt: „Wer in Sonntagsreden lauthals verkündet, dass unsere Kinder und Jugendliche das Wertvollste sind, was unsere Gesellschaft besitzt- der oder die sollte es sich zur Pflichtaufgabe machen, keine weiteren Löcher ins soziale Netz zu schneiden. Mit uns wird es keinen Sozialabbau geben.“
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 23. Juni 2010 um 11:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Blog abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Das betrifft vor allem die Kindergärten in Dernau und Bad Bodendorf. Die Dernauer Kinder sollen dann nach Mayschoss.

    Comment: Marion – 23. Juni 2010 @ 13:38

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