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Es ist nichts „heimelig“ an Asylbewerberheimen! Von Wolfgang Huste

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Ich mag das Wort „Asylbewerberheim“ nicht. Mit dem Begriff „Heim“ verbindet man Geborgenheit, Gemütlichkeit, eben etwas „Heimeliges“, ein Ort, an dem man gerne ist, der auch menschliche Wärme ausstrahlt. Bei dem Begriff „Kinderheim“ haben viele Betroffene, die lange Zeit in einer solchen Einrichtung leben mussten, oftmals sehr schlechte Erinnerungen. Der Künstler Conrad Felixmüller und andere seiner Zeitgenossen sagte stattdessen treffender: „Kinderbewahranstalt“. Sein Gemälde „Kinderbewahranstalt“ zeigt, was hinter diesem Begriff steckt, siehe hier:  http://www.musee-imaginaire.de/mus_neu/lesesaal/lesesaal-f/felixmueller/9241_werk.htm. Die Unterkünfte, in denen die Asylbewerber untergebracht sind, sind alles andere als „heimelig“. Sie sind oftmals in einem katastrophal schlechten Zustand, sind überbelegt und weisen diverse große Mängel auf. Des öfteren funktionieren dort die Heizungen nicht einwandfrei oder überhaupt nicht. Das Essen für die Asylbewerber ist in der Regel von minderer Qualität. Mein Vorschlag: Statt „Asylbewerberheim“ sollten wir zukünftig schlicht und sachlich „Asylunterkunft“ sagen/schreiben oder „Sammelunterkunft“.

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 30. Oktober 2014 um 14:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Blog abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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