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Bad Neuenahr-Ahrweiler, 8. März 2010
Bad Neuenahr- Ahrweiler Einen Einkaufswagen voller Lebensmittel überreichte heute der Bürgermeisterkandidat Wolfgang Huste den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Bad Neuenahrer Tafel. Vorangegangen war ein Bücherflohmarkt der Partei DIE LINKE. des Ortsverbands Bad Neuenahr, dessen Erlös zu 100% an die Tafel weitergegeben wurde. Da eine direkte Unterstützung der Bedürftigen vor Ort gewünscht war, entschied sich der Lokalpolitiker für Sachspenden in Form von Kaffee, Marmelade, Konserven, Nudeln, Reis und vielen anderen, wichtigen Grundnahrungsmitteln, die direkt, ohne Verwaltungskosten, an die Besucher der Tafel gehen. Die Helferinnen freuten sich sichtlich und konnten berichten, dass es zur Zeit sehr knapp mit Spenden aussähe. Um die Weihnachtszeit seien viele Spenden eingetroffen, aber nun fehle es wieder an allen Ecken und Enden. Wolfgang Huste versprach auch weiterhin Unterstützung:“ Das wird nicht das Letzte Mal sein, dass ich hier etwas vorbeibringe und ich hoffe, es wird in naher Zukunft eine Zeit kommen, wo eine Tafelbewegung überflüssig sein wird und die Menschen sich wieder aus eigener Kraft und mit genügend eigenem Geld ihre Grundnahrungsmittel selbst kaufen können, ohne auf Spenden und Almosen angewiesen zu sein.“
Bücherflohmarkt der Partei DIE LINKE. in Ahrweiler vor dem Antiquariat Huste. Der Erlös ging zu 100 % an die Tafel.
Termin/ Pressemitteilung
Bücherflohmarkt für einen guten Zweck
Am Samstag den 06. März 2010 veranstaltet die Partei DIE LINKE. einen Bücherflohmarkt. Die Aktion findet von 14 bis 18 Uhr vor dem Antiquariat & Auktionshaus Huste in der Ahrweiler Fußgängerzone, Ahrhutstraße 35, statt. Der Erlös der verkauften Bücher geht zu 100% an die Bad Neuenahrer Tafel. Wer möchte, kann dabei auch gleich die Kandidatur des Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Huste mit einer Unterschrift unterstützen und sich über sein 22- Punkte- Programm informieren.
V.i.S.d.P.: Marion Morassi, Die Linke. OV Bad Neuenahr, Walporzheimer Str. 5, 53474 Bad Neuenahr- Ahrweiler
Pressemitteilung
Der Bürgermeisterkandidat der Partei DIE LINKE. im Ortsverband Bad Neuenahr, Wolfgang Huste, spricht sich entschieden gegen eine Ghettoisierung der Betroffenen aus, die in den maroden Notunterkünften an der Heerstrasse 129 wohnen. „Wer hier lebt und sich um einen Erwerbsarbeitsplatz oder um eine bürgerliche Wohnung bemüht, hat es besonders schwer. Die Adresse Heerstrasse 129 wirkt für viele Arbeitgeber und Wohnungsbesitzer abschreckend,“ so Huste. Um einer Stigmatisierung der dort Wohnenden entgegenzuwirken, empfiehlt Huste, dass die bestehenden Häuser abgerissen werden. Da die Kommune die Miete übernimmt, dürfte es mit „Goodwill“ – in Zusammenarbeit mit sozial eingestellten Wohneigentümern –durch aus möglich sein, die derzeitigen Bewohnerinnen und Bewohner in bürgerliche Wohngebiete zu integrieren. Eine Möglichkeit wäre es beispielsweise, das derzeit vor einer Insolvenz stehende Klinikum „Landskrone“ in der Bad Neuenahrer Innenstadt anzumieten oder durch die Kommune anzukaufen und in geeignete Wohneinheiten für Langzeit- und Kurzzeitbewohner umzufunktionieren. Damit wäre es sogar möglich, zumindest einen Teil der dort Beschäftigten vor dem drohenden Arbeitsplatzverlust zu bewahren und den pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern professionelle Hilfe zu gewährleisten. Nach Ansicht von Huste ist eine Kasernierung und die damit einhergehende Ghettoisierung der Betroffenen sozial kontraproduktiv. „Ich fordere und fördere die Integration von sogenannten „Problemfällen“, statt deren Separierung. Alles andere ist mit einem christlichen oder humanistischen Anspruch nicht in Einklang zu bringen
Kreisstadt. „Mitsprache ist erwünscht und notwendig in der Kreisstadt“, fasst Wolfgang Huste die Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern in den Bad Neuenahrer Bahnhofsstuben zusammen. Der Kandidat der Partei Die Linke für das Amt des Bürgermeisters in der Kreisstadt stellte den Kurstädtern sein 22-Punkte-Programm vor und betonte, dass es ihm vor allem um Transparenz in Politik und Verwaltung sowie demokratische Mitbestimmung geht. „Die Bürger müssen direkt mitentscheiden können, was sie auch direkt betrifft“, sagte der Antiquar und Auktionator aus Ahrweiler.
Huste will sich stark machen für den Erhalt von preiswertem Wohnraum, für die Einführung des Kommunalen Bürgerhaushalts und des Sozialpasses. Bei der Rekommunalisierung hat er vor allem die Energieversorgung im Auge, will weitere Privatisierungen öffentlichen Eigentums verhindern. „Auch weitere Einschnitte im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich wird es mit mir nicht geben“, kündigte der 54-Jährige an und zeigte auf, wie er neben den bestehenden Säulen Tourismus, Kurbetrieb und Weinbau die Kultur als vierte Säule für die Kreisstadt aufbauen und stärken will.
Beim anschließenden „Bürgermeisterspiel“ bewies Huste Lokal- und Sachkenntnis und stand den alteingesessenen Mitspielern aus Bad Neuenahr und Ahrweiler in nichts nach. Dass er sich auch auf anderen Gebieten auskennt, zeigte er, indem er gleich eine falsche Antwort in dem Spiel entdeckte: Laut Lösungskarte soll schon mal ein Mensch auf dem Mars gewesen sein. Huste: „Ich kenne zwar Menschen, die hinterm Mond leben, aber auf dem Mars war definitiv noch niemand.“ Er selbst, so der Kandidat, bleibe sowieso lieber auf dem Boden irdischer Tatsachen: „Hier bei uns geht es um Erhalt und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – da besteht dringender Handlungsbedarf.“
Die Linke. Ortsverband Bad Neuenahr war beim Rosenmontagszug in Ahrweiler auch mit einem Stand vertreten. Bei Kirschglühwein, Kinderpunsch und guter Laune konnten die Besucher des Karnevalsumzuges vor dem Antiquariat Huste in der Ahrhutstr. 35 ihre Stützunterschriften zur Bürgermeisterkandidatur des Kandidaten Wolfgang Huste abgeben und sich persönlich mit ihm über sein Kurzwahlprogramm und seine politischen Ziele unterhalten.
Bad Neuenahr „Der Satz „die letzten beißen die Hunde“ gilt auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der Obdachlosenwohnungen in der Bad Neuenahrer Heerstraße 129“ kommentiert Marion Morassi, Sprecherin des Ortsverbandes DIE LINKE. Bad Neuenahr und Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei die derzeitige Situation. Aus Sicht der LINKEN liegt ein dringender Handlungsbedarf vor. Die Wohnungen befinden sich in einem erbärmlichen, menschenunwürdigen Zustand. „Schon im März 2009 waren wir vor Ort“, so Marion Morassi „und haben die städtischen Gebäude für Wohnungslose, wie es offiziell heißt, besichtigt und mit den dort Wohnenden gesprochen.“ Fazit der Bewohnerinnen und Bewohner und der LINKEN: ein Neubau muss her, da die Gebäude nicht mehr sanierbar sind. „Es ist ein Skandal, dass Bürgermeister Tappe einen Investor als angeblichen Problemlöser anbietet, der bereit ist, in einer kleinen Ecke des Geländes ein Gebäude für durchziehende Obdachlose zu errichten und als „Dankeschön“ für dieses Engagement die übrigen Grundstücksteile geschenkt bekommen soll“, so Wolfgang Huste, ebenfalls Sprecher des Ortsverbandes DIE LINKE Bad Neuenahr und gleichzeitig auch Bürgermeisterkandidat seiner Partei. DIE LINKE. möchte gerne wissen, wer der Investor ist und warum die Stadt diese Grundstücke an der Heerstrasse 129 nicht an den Investor verpachtet. Marion Morassi:“ Es darf nicht sein, dass die Stadt in ihrer Finanznot ihr Tafelsilber – hier stadteigene Grundstücke- an einen privaten Investor verscherbelt. Wer öffentliches Eigentum privatisiert, betreibt eine modifizierte Form der freiwilligen Enteignung des öffentlichen Eigentums.“ DIE LINKE. unterstützt den Antrag von Wolfgang Schlagwein (Bündnis 90/die Grünen), 30.000 € in die Sanierung der Gebäude zu investieren, um die dringlichsten Instandhaltungsarbeiten durchführen zu können. „Wir sind uns aber mit Elisabeth Graff (SPD) und Wolfgang Schlagwein einig, dass solche Notreparaturen den von uns geforderten Neubau nicht ersetzen kann. Es darf nicht sein, dass insbesondere die Ärmsten der Armen unter dem Kürzungshaushalt leiden müssen, nur weil es sich hier um freiwillige Aufgaben der Kommune handelt“, so Huste. Da auch der Betrieb des stadteigenen Schwimmbades TWIN und die Stadtbücherei Bad Neuenahr zu den freiwilligen Aufgaben der Kommune gehören, befürchtet DIE LINKE. auch hier massive finanzielle und wahrscheinlich auch personelle Einschnitte für die kommenden Jahre. Morassi: „Was die CDU unter einer christlichen Kommunalpolitik versteht, konnten wir bei der letzten Ratssitzung erleben. Da hat die CDU Fraktion geschlossen gegen den Antrag gestimmt, den ständigen Bewohnern und Obdachlosen 30.000 € für die dringendst notwendige Sanierung ihrer Wohnungen und Unterkünfte zu gewähren.“
V.i:S.d. P.: Marion Morassi, Walporzheimer Str. 5, 53474 Bad Neuenahr,
DIE LINKE. Ortsverband Bad Neuenahr, Mobil 0151-51045682
Der Ortsverband DIE LINKE. Bad Neuenahr und die LAG Ökologische Plattform RLP organisieren am 12.12. ab 15 Uhr einen Aktionsstand in der Ahrweiler Fußgängerzone (Ahrhutstr. 35) mit Glühwein, Kinderpunsch und Gewinnspiel, um auf den Klimaaktionstag aufmerksam zu machen.
HelferInnen und Sachspenden sind herzlich willkommen.
Ökologische Grüße
Marion und Wolfgang
Pressemitteilung
Bad Neuenahr. Die Vorbereitungen zur Wahl des Migrations- und Integrationsbeirats stehen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Partei Die Linke am Donnerstag, 29. Oktober in den Bahnhofstuben, Bad Neuenahr. Ab 19.30 Uhr stellen die Kandidatinnen der „Bunte Liste – Gemeinsam Zukunft gestalten“ sich und ihr gemeinsam erarbeitetes Programm für die Wahl am 8. November vor. Für die Stadt Bad Neuenahr und den Kreis Ahrweiler kandidieren Marion Morassi (Reiseverkehrskauffrau, Ahrweiler), Wolfgang Huste (Antiquar und Auktionator, Ahrweiler), Noureddine Damiani (Facharbeiter, Bad Neuenahr), Mohamed Lamrani (Rentner, Bad Neuenahr) und Hafiz Lalic (Berufskraftfahrer, Bad Neuenahr). Kreisweit kandidieren außerdem Harald W. Jürgensonn (PR-Berater und Journalist, Brohl-Lützing) und Kashif Sheikh (Rentner, Sinzig). Die Versammlung ist für alle Bürgerinnen und Bürger offen, erläutert werden grundsätzliche Dinge zur Beiratswahl sowie die konkreten Punkte der „Bunten Liste“.
Bad Neuenahr. Ein Familienpass mit Ermäßigungen für kinderreiche Familien, wie er zurzeit im Rat diskutiert wird, reicht der Partei DIE Linke nicht. Marion Morassi, Sprecherin des Ortsverband Bad Neuenahr: „Wir gehen einen Schritt weiter und fordern einen Sozialpass für alle finanziell schwächer gestellten Personen im Kreis Ahrweiler. Auch Rentner und alleinerziehende Mütter und Väter mit nur einem Kind oder Singles, die auf Transferleistungen angewiesen sind, sollen von diesem Projekt nicht ausgeschlossen werden!“
Die Einführung eines umfassenden Sozialpasses stellte die Linkspartei auch schon in ihrem kommunalen Kreiswahlprogramm vor. Morassi: „Und bei der ersten öffentlichen Veranstaltung unserer Ortsverbände Bad Neuenahr und Bad Breisig zum Thema „Reich und Arm in den Kurstädten“ wurde deutlich, dass es bei Armut nicht nur um kinderreiche Familien geht, sondern weitaus mehr Menschen davon betroffen sind.“
„Wir haben sogar schon ein konkretes Finanzierungsmodell“ so Wolfgang Huste, ebenfalls Sprecher der Linken Bad Neuenahr. „Es ist besser, die Stadt oder Träger von öffentlichen Einrichtungen erhalten 50% des Eintritts z.B. in das städtische Schwimmbad oder den halben Fahrpreis für die Nutzung des ÖPNV, als gar nichts, wenn die betroffenen Personen es sich sonst nicht leisten können, diese zu nutzen. Eine Kommune ist keine Firma, die Gewinne erzielen soll, sondern sie muss kostendeckend agieren und ihre Einnahmen und Überschüsse auch an die Bürger weitergeben.“
Konkret fordert die Linke die allgemein mögliche Teilhabe an Bildung, z.B. von Nachhilfe bis Volkshochschule. Die Teilhabe am Sport soll sicherstellen, dass alle Kinder schwimmen lernen können: „Das ist sogar aktive Unfallverhütung, da die Kinder vorm Ertrinken bewahrt werden“, sagt Marion Morassi und ergänzt: „Allen Kindern muss eine musikalische Grundausbildung ermöglicht werden. Die kann nicht nur ein Privileg von einigen wenigen Kindern aus reichem Elternhaus sein. Die im Grundgesetz verankerte freie Entfaltung der Persönlichkeit muss von Staat und Kommunen aktiv gefördert werden.
V.i.S.d.P.: Marion Morassi OV DIE LINKE. Bad Neuenahr Tel. 0151-51045682