Wolfgang Huste Polit- Blog

Public Viewing in Neuwied: Eintritt für Dunkelhäutigen nur gegen deutsches Gedicht?

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Die Neuwiederin beschwerte sich unter anderem bei der VR-Bank, dem Sponsor der Veranstaltung. Sie sprach mit Vorstand Franz Lacher über die Vorkommnisse, und der zeigte sich gegenüber der RZ ebenfalls schockiert. "Das ist unfassbar, und wir verurteilen solch ein Verhalten auf das Schärfste. Wir sind zwar nicht der Veranstalter, dennoch kann ich sagen, dass beim nächsten Spiel eine andere Sicherheitsfirma auf der Fanmeile arbeiten wird. Es werden zudem Mitarbeiter der VR-Bank vor Ort sein, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt." Veranstalter will die Vorfälle aufarbeiten Veranstalter des Public-Viewings auf der VR-Bank-Fanmeile ist die Neuwieder Eventagentur Rheingefeiert, die von Daniel Ecker und Ralf Michalowicz geführt wird. Beide haben unmittelbar nach dem Bekanntwerden den Kontakt zu der in Koblenz ansässigen Sicherheitsfirma aufgenommen. "Wir sind geschockt über die an uns herangebrachten Informationen rund um die Vorfälle beim Einlass", sagt Michalowicz. "Wir werden die Vorfälle recherchieren und aufarbeiten." Fakt sei aber auch, dass man nicht für das Fehlverhalten von Mitarbeitern beauftragter Firmen verantwortlich sei. Die Eventmanager wollen zeitnah ein Gespräch mit Vertretern der VR-Bank, der Sicherheitsfirma und mit den vermeintlichen Opfern führen. "Nur so können wir feststellen, was wirklich geschehen ist", sagt er. Sicherheitsfirma weist die Vorwürfe zurück Bei der Koblenzer Sicherheitsfirma weist man die Vorwürfe zurück. "Als wir am Montag damit konfrontiert wurden, waren wir sehr schockiert, weil es so ein Verhalten in unserem Unternehmen nicht gibt und dieses auch nicht geduldet wird", heißt es in einer Presseerklärung. "Unsere Mitarbeiter verwehren niemandem den Einlass wegen seiner Herkunft, sondern höchstens wegen seines Verhaltens." Und weiter: "Wir hatten in Neuwied drei Mitarbeiter anderer Herkunft dabei, von denen zwei ebenfalls eine dunkle Hautfarbe haben. Der Bereichsleiter, der für die Einlasskontrolle zuständig war, war einer von beiden." Von unserem Redakteur Philipp Daum Quelle: Rhein-Zeitung vom 26.06.12
Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 26. Juni 2012 um 13:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Blog abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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